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Nebenwirkungen

 

Hohe Dosen an Wachstumshormon führen nach wenigen Behandlungstagen zu starken Flüssigkeitsansammlungen in peripheren Geweben bis hin zur Bewegungsunfähigkeit und zur Erhöhung des Blutdrucks.

hGH erhöht den Blut-Glucosespiegel. Infolge dessen steigt die Insulinausschüttung an, was bei langfristiger Überdosierung zu Glucose-Intolleranz und Diabetes mellitus Typ II führen kann.

Langandauernde Wachstumshormon-Überdosierung bewirkt eine Reihe von Veränderungen und Erkrankungen der Skelettmuskeln und des Herzmuskels.

Der Einfluss des Wachstumshormons auf die peripheren Nerven äußert sich bereits nach kurzer Applikationsdauer in Überempfindlichkeit der Haut und Fehlempfindungen. Chronisch erhöhte hGH-Spiegel können zu peripheren Nervenerkrankungen führen.

hGH beeinflusst den Fettstoffwechsel, bei der Applikation höherer Dosen Wachstumshormon kommt es zu verstärktem Fettumbau, was sowohl zur Veränderung der Blutfettwerte als auch zu Fettablagerungen in der Leber führen kann. Einer der wesentlichsten Effekte des Wachstumshormons ist die Stimulation des Längenwachstums der Knochen. Bei gesunden Kindern mit normaler hGH-Produktion bewirken zusätzliche hGH-Applikationen ein Wachstum über das genetisch vorbestimmte Maß hinaus. Im Fall von Erwachsenen, bei geschlossener Epiphysenspalte, wo also kein Wachstum der langen Knochen mehr möglich ist, bewirken supraphysiologische Dosen an hGH über längere Zeit einen Anbau von Knochensubstanz an Körperendigungen. Ähnlich der Akromegalie kommt es u.a. zu sichtbaren Veränderungen der Gesichtsknochen, der Finger und Füße.

Wachstumshormon hat eine tumorstimulierende Wirkung